Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst

Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)
oder an einem Bundesfreiwilligendienst (BFD)?


Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind gesetzlich geregelte Freiwilligendienste, die soziales Engagement mit persönlichem Kompetenzgewinn und beruflicher Orientierung oder Bildung vermitteln.

Beide Dienste beinhalten Seminartage (bei zwölf Monaten 25 Seminartage) und pädagogische Begleitung durch Fachkräfte des Freiwilligenbüros. Während das Freiwillige Soziale Jahr nur bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres absolviert werden kann, kann ein Bundesfreiwilligendienst in jedem Alter und ab 27 auch in Teilzeit (mindestens 20 Stunden pro Woche) geleistet werden.

Ein FSJ oder ein BFD ermöglicht:

  • Abstand von der Schule und von zu Hause,
  • Erfahrung im Umgang mit Menschen,
  • eine Berufsorientierung,
  • sinnvolle Überbrückung der Wartezeit auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz,
  • Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen in der täglichen Arbeit,
  • Kennenlernen einer sozialen Einrichtung,
  • Einblicke in Lebensbereiche, die sonst verschlossen blieben.

Der Einsatzbereich liegt in der Betreuung und Pflege von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung. Die Freiwilligendienste beginnen in der Regel jeweils am 1. September eines Jahres und endet am 31. August. Ein anderer Dienstbeginn ist in Absprache eventuell nach Absprache möglich.

Freiwilliges Soziales JahrInteressiert?

Reha-Südwest für Behinderte gGmbH
- Büro Freiwilligendienste -
Ansprechpartnerin: Rahel Tomczak
Markgrafenstraße 17/19
76131 Karlsruhe

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Die Freiwilligendienste werden gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).




 

Modellprojekt Zertifikatskurs "Helfer/in für Soziale Dienste"

Unter dem Motto "Miteinander und voneinander lernen" können sich Teilnehmer im Freiwilligendienst zum "Helfer/in für Soziale Dienste" qualifizieren.
In praxisnahen Seminaren erarbeiten die Lernenden gemeinsam fach- und anwendungsbezogenes Wissen, das sie unmittelbar im Arbeitsalltag einsetzen und überprüfen können. Dabei steht für alle Teilnehmer der Umgang mit Kindern und Erwachsenen mit Behinderung im Zentrum der Seminare.

Von diesem Zertifikatsprogramm profitieren nicht nur die Freiwilligendienstleistenden, sondern auch die betreuten Personen die Einsatzstelle sowie das Mitarbeiterteam. Sie erhalten die Chance, in Kooperation mit ihrer Dienststelle, betreut von Seminarleitern und Mentoren, ein Projekt eigenständig zu planen und zu realisieren.

Zum Abschluss des Seminars erhalten die Teilnehmer das Zertifikat "Helfer für Soziale Dienste", vom TÜV abgenommen und in einigen Ausbildungs- und Studiengängen anrechenbar auf Praktikums- oder Wartezeiten.

Das Modellprojekt "Helfer/in für Soziale Dienste" der Reha-Südwest gGmbH startete 2010 in Kooperation mit dem Nordverbund des Paritätischen.

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